Auch hier sind Start und Ziel der geführten Tour das Landgasthaus „Zum wilden Zimmermann“ in Hallenberg.

Südrunde Deutschland erfahren

Gestartet wird morgens ausgeruht nach einem ausgiebigen Frühstück. Auf unseren Tagesetappen machen wir öfters eine Pause. Die Haltepunkte erhält jeder Tourteilnehmer schriftlich. So dass wir uns an den Pausenpunkten treffen können falls aus irgendwelchen Gründen der Anschluss verloren geht.
Wir halten uns während der Touren an die Straßenverkehrsordnung.

 

1. Tag ca. 290

Morgens nach einem reichhaltigen Frühstück treffen wir uns vorm Hotel zur Absprache der Tagesetappe. Wir fahren Richtung Neustadt a/d Aisch. Bei unserer Fahrt durch den Vogelsberg machen wir unsere erste Pause am „Falltorhaus“. Ein beliebter Bikertreff entlang der alten Rennstrecke „Schottenring“.
Von hier aus geht es weiter Richtung Rhön und Franken. Unser heutiges Ziel ist das Hotel Schwarzer Adler in Großbirkach.

2. Tag ca. 340 km

Am heutigen Tag starten wir etwas früher Richtung Fränkische Schweiz. Anschließend geht es durch den Oberpfälzer Wald in Richtung Grenze durch den Naturpark Bayerischer Wald. In Amberg legen wir einen Stopp ein.Die beiden Städte Amberg und Sulzbach sowie die Nürnberger Hammerherren schlossen 1387 die so genannten „Große Hammereinung“ als eines der frühesten Kartelle der europäischen Wirtschaftsgeschichte. Die älteste schriftliche Erwähnung Ambergs stammt von 1034. Diese mittelalterliche Stadt besticht durch ihre alten Bauwerke. Viele Sehenswürdigkeiten, wie Hochzeitsbrunnen, Stadtbrille, Basilika St. Martin und das Rathaus laden zum verweilen und schlendern ein.Nun setzen wir unser Reise durch den  Oberpfälzer Wald fort. Die Sehen und Weiher um Holzhaus lassen wir links von uns liegen und fahren weiter Richtung Zwiesel, wo wir eine kurze Kaffeepause einlegen. Frisch gestärkt machen wir uns auf zu unserer letzten Etappe an diesem Tag. Auf geht es Richtung Böhmerwald. Wir machen einen kleinen Abstecher über die Grenze nach Oberösterreich zum Gasthof Sonnenhof.

3. Tag ca. 190 km

Diese Tagesetappe soll ein „Genießertag“ werden. Weniger Fahrstecke mehr Sehenswürdigkeiten. Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Rückweg nach Deutschland Richtung Passau. Hier machen wir einen ausführlichen Stopp.

Passau ist eine Stadt in Bayern an der Grenze zu Österreich am Zusammenfluss der Flüsse Donau, Inn und Ilz.
Erste keltische Siedlungen gab es schon in der La Tène-Zeit auf dem Altstadthügel. Die dort gelegene keltische Siedlung Bojodurum wurde im 1. nachchristlichen Jahrhundert von den Römern zerstört.
Dafür errichteten die Römer am Inn auf der gegenüberliegenden Seite zwei Lager. Auf der Halbinsel zwischen Donau und Inn selbst wurde das Kastell Batavis errichtet. Der Name stammt von den dort stationierten germanischen Söldnern vom Stamm der Bataver. Aus Batavis entwickelte sich allmählich der heutige Name Passau. Im Jahr 476 haben die Römer die Region verlassen.
Die Bajuwaren errichteten auf der Halbinsel eine Herzogsburg. Im Jahr 739 wurde Passau zum Bischofssitz, zu dieser Zeit wurde auch das Kloster Niedernburg gegründet, welche über große Ländereien im Einzugsbereich der Ilz verfügte . Im 11. Jh. war dort Gisela, Schwester des Kaisers Heinrich III. und Witwe des Königs von Ungarn Äbtissin. Als 999 vom Kaiser die weltliche Herrschaft über die Stadt dem Passauer Bischof übertragen wurde, endete die Vorherrschaft des Klosters. 1217 wurde Passau zum Fürstenbistum. Das Kloster Niedernburg, das dem Bischof 1161 von Friedrich I. Barbarossa geschenkt wurde, wurde zum Sitz des Fürstenbistums. Passau erhielt 1225 Stadtrechte verliehen. Es gab mehrere Aufstände der Bürger gegen die Herrschaft der Fürstenbischöfe, zuletzt 1367/68, die aber allesamt scheiterten. Andererseits entwickelte das Bistum einen beträchtlichen Wohlstand und weckte immer wieder Begehrlichkeiten bei den Nachbarn Bayern und Österreich. 1552 wurde in der Stadt der Passauer Vertrag geschlossen, der ein Wegbereiter für die Tolerierung der Konfessionen im Augsburger Religionsfrieden war. Die Stadt wurde mehrmals von Überschwemmungen und Bränden heimgesucht. 1662 legte ein Brand die gesamte Stadt in Schutt und Asche. Italienische Baumeister bauten die Stadt danach wieder auf und gaben der Stadt ihr heutiges südländisch anmutendes barockes Aussehen. Passaus Zeit als selbständiges Fürstentum endete mit der Säkularisation 1803, wodurch es zu Bayern kam. 1821 wurde die Stadt wieder Bischofssitz. Seit 1978 ist Passau Universitätsstadt.

Was man einfach gesehen haben muss ist der Dom St. Stephan, Burganlage Veste Oberhaus, Glasmuseum, Römermuseum Kastell Boiotro und das Dreiflüsseeck. Hier empfiehlt sich auch die Mittagspause. Die kleinen Restaurants in diesem Bereich sind wirklich zu empfehlen. Von dort setzen wir unsere Fahrt Richtung Chiemsee fort. Hier angekommen besteht die Möglichkeit das Schloss „Herrenchiemsee“ zu besichtigen oder einfach nur am See entlang zu bummeln. Anschließend werden wir im Gasthof Sägwirt mit einem herrlichen Essen verwöhnt.

4. Tag ca. 210 km

Heute steht der Tag ganz im Zeichen der Seen. Wir starten morgens Richtung Rosenheim. Dies ist ja schon hinreichend bekannt durch zahlreiche Krimis. Anschließend  fahren wir Richtung Schliersee und Tegernsee wo wir eine Kaffeepause einlegen. Von dort geht es über Bald Tölz zum Starnberger See. Am Kochel,- und Walchensee vorbei führt uns die Strecke Richtung Garmisch-Partenkirchen. Dort wird es noch einmal einen Stopp geben um die Sehenswürdigkeiten auf uns wirken zu lassen. Hier bieten sich Olympiaschanze, Zugspitze oder die Partnachklamm an. Für die mutigen unter uns kann man auch noch auf die Aussichtsplattform AlpspiX fahren. Anschließend fahren wir Richtung Fernpass, verlassen Deutschland um unser Quartier in Obsteig zu erreichen. Den Gasthof Panorama, wo uns Johann, der Hausherr, mit einem köstlichen Abendessen erwartet.

5. Tag. ca. 370 km

Nach 2 Tagen Erholung starten wir heute etwas früher Richtung Bregenz. Hier angekommen machen wir eine kurze Rast an der Seebühne die durch „James Bond“ einen hohen Bekanntheitsgrad hat. Wir fahren weiter Richtung Lindau und bewegen uns auf der deutschen Seite am Bodensee in Richtung Schwarzwald. Nach der Ankunft im Hotel „Enz Residenz“ in Enzklösterle erwartet uns ein leckeres Abendessen.

6. Tag ca. 420 km

Auf geht es zur letzen Etappe unserer Reise zurück ins Sauerland. Wir starten am frühen Morgen Richtung Pfälzer Wald nach Neustadt an der Weinstraße wo wir eine kleine Pause einlegen. Zwischen Kaiserslautern und Bad Dürkheim fahren wir Richtung Bad Kreuznach.
In Limburg machen wir noch eine kurze Rast am Dom. Anschließend fahren wir Richtung Herborn, Dillenburg über Biedenkopf nach Hallenberg zum wilden Zimmermann. Hier erwartet uns nach der längsten Tagesetappe ein zünftiges Bier, ein leckeres Abendessen und Benzingespräche in der gemütlichen Bierstube oder im Biergarten zum Ausklang der Südrunde.

7. Tag

Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen. Jeder Teilnehmer tritt vom Wilden Zimmermann aus seine individuelle Heimfahrt an.

 

Termin: 24.05.2020 bis 31.05.2020
Preis pro Person im Einzelzimmer 1150,– €
Preis pro Person im Doppelzimmer 1100,– €
Die Preise verstehen sich für Übernachtung und Frühstück. Alle weiteren Kosten sind nicht im Preis enthalten.
Start der Tour ist am 20.09. um 10.00 Uhr. Späteste Anreise am gleichen Tag um 9.00 Uhr.
Sie können auch einen Tag vorher anreisen. Diese zusätzliche Buchung bitte dirket im Landgasthaus „Zum wilden Zimmermann“ tätigen.

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