Mallorca mal anders

 

Wir wollten den tristen November noch etwas auflockern und beschlossen, uns noch eine Woche Mallorca zu gönnen. Also ging es am 7. November los. Der Flieger startete schon um 7.00 Uhr aber dafür hatten wir dann noch etwas vom Tag wenn wir ankommen würden.

Also frohen Mutes mit Motorradkombi in den Flieger und auf ein paar schöne Tage freuen. Um 13.00 kamen wir in unserem Hotel „Allsun Hotel Bella Paguera“ an. Erst einmal das Zimmer beziehen und die Gegend erkunden. Unsere Motorräder bekamen wir erst am nächsten Tag also nutzten wir die Moped freie Zeit und machten uns zu Fuß auf den Weg.

 

2. Tag:

Nach einer entspannten Nacht ging es erst einmal zum Frühstück. Bei dieser Auswahl viel es nicht schwer etwas mehr Zeit als eingeplant am Buffet zu verbringen. Anschließend machten wir uns in Richtung Calvia auf den Weg.

Ein bisschen bummeln, das Städtchen auf sich wirken lassen um dann am Nachmittag die Fahrzeuge in Empfang zu nehmen.

 

3.Tag:

Wenn man aufsteht, zum Fenster geht und einen herrlichen blauen Himmel sieht mit Sonne im Überfluss…. was will man mehr. Voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg. Heute hatten wir einen Ausflug nach Llucmajor geplant. Der Weg führte uns über Sindicat. Es lohnt sich auf jeden Fall sich für die Altstadt ein wenig Zeit zu nehmen und sie zu Fuß zu erkunden. Viele kleine Cafes und Geschäfte in denen es sich vortrefflich stöbern lässt. Anschließend machten wir uns der Küste entlang auf den Weg nach Son Sant Joan. Warum nicht mal am Strand entlang und dem Yachthafen einen Besuch abstatten. Von hier aus führte uns die letzte Etappe zum Tagesziel nach Llucmajor.

Nach einer ausgiebigen Pause machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel.

Dieser Nord-Östliche-Teil der Insel ist geprägt von Landwirtschaft. Die Landschaft ist nur leicht geschwungen und daher auch ein wenig dichter besiedelt als der Nord-westliche Teil der Insel. Genau das Richtige für den ersten Tourtag um sich an die Straßen und die Leihmaschine zu gewöhnen.

 

4. Tag:

Bei bestem Wetter sind wir in Richtung Westen nach Puerto Andratx aufgebrochen. Von dort aus ging es dann an der Küstenstraße entlang in Nord-Östlicher Richtung. Nach Port de Soller weiter bis nach Pollenca war es eine wirklich abwechslungsreiche und kurvenreiche Strecke. Zurück ging es dann mehr durch das Landesinnere Richtung über Inca ,Santa Maria del Cami nach Palma.

 

5. Tag:

Am 5. Tag wollten wir uns mal in Ruhe die Mitte der Insel anschauen. Die Strecke führte uns über Palma Richtung Marratxi dann nach Algaide bis nach Manacor und Porto Cristo. Anschließend ließen wir es uns nicht nehmen, noch ein bisschen die Küste entlang zu cruisen bis nach Cala Rajada. Die Strecke führte uns Richtung Arta, Can Picafort, Port d`Alcudia. Der Rückweg verlief dann wieder über Campanet, Inca, Santa Maria del Cami nach Palma.

 

6. Tag:

Den heutigen Tag haben wir uns noch einmal in den Bergen aufgehalten und sind bis nach Sa Calobra gekommen. Der Weg zu den beiden Seen war einfach nur schön.

 

7. Tag:

Einen Teil der östlichen Küstenstraße hatten wir schon erlebt. Sie hatte uns so gut gefallen, dass wir uns für den letzten Tag noch einmal den ersten Teil dieser Küste etwas genauer anschauen wollten. Gesagt getan, es ging also Richtung Cala Figuera von dort nach Gala Domingos. Ab Sa Coma traten wir dann wieder den Rückweg über Manacor, Llucmajor durch das Landesinnere  nach Palma an.

 

8. Tag:

Leider ist die Woche viel zu schnell vorbei gegangen. Abschließen kann man nur sagen. Diese Insel hat den Beinahmen „Putzfrauen-Insel“ wirklich nicht verdient. Man kann wunderbar Cruisen in den ländlichen Regionen aber auch die Gebirgsketten haben ihren Reiz zum „Kurvenbeißen“.