Gardasee im März dem Sommer entgegen

 

1. Tag

Morgens im Sauerland Grau verhangen leichter Nieselregen. Was für ein Start in den Tag. Na ja erst einmal in Ruhe Frühstücken und dann die Motorräder in den Transporter verladen.
Gesagt getan. Motorradsachen und die Koffer für die nächsten Tage gleich mit verstaut.

Auf geht es Richtung Gardasee / Sirmione. Bis Memmingen das gleiche Wetter, gut das wir den Transporter für die Anreise gewählt hatten. An Kempten und Schwangau vorbei Richtung Innsbruck. Ab dort habe ich meinen Transporter geliebt, statt Regen gabs jetzt Schnee. Als wir über den Brenner waren wurde das Wetter dann doch merklich besser. Gegen 20.00 Uhr kamen wir dann in Sirmione an. Im Hotel Mistral wurden wir herzlich empfangen. Die Zimmer waren gemütlich eingerichtet und man hatte einen wunderbaren Blick auf den See. Nach dem Essen im benachbarten Restaurant genossen wir den abendlichen Spaziergang am See bei frühlingshaften Temperaturen.

 

2. Tag

Ausgeschlafen und voller Tatendrang wurden die Motorräder ausgeladen. Dann ging es los, erst mal um den Gardasee in Richtung Carpeneda. Auf kleinen  verschlungen Straßen ging es weiter nach Arveyco zum Lago d`Idro. In Anfo haben wir uns zu einer Kaffeepause hinreißen lassen. Der Ausblick auf den See war einfach nur grandios. Bei schönstem Wetter und angenehmen 14 Grad ging es weiter Richtung Tiamo di Sopra am Lago di Ledro vorbei wieder Richtung Riva del Garda.  Ab hier folgten wir der Uferstraße wieder bis Sirmione. Ein rundum gelungener erster Tag in Italien.

 

3. Tag

Heute wollten wir nicht so hoch in die Berge fahren. Sie hatten unbeständiges Wetter gemeldet.
Also machten wir uns auf den Weg nach Prada. Wir fuhren über Lazise Richtung Pastrengo, Prabesterna bis Prada.
Dort nach einem Kaffeestop ging es weiter auf kleinen Gassen Richtung, Fumane über Crocetta, Bussolengo nach Peschiera del Garda.
Waren alles nur kleine Straßen. Wir waren zwar nicht schnell aber dafür wurden wir reichlich mit Kurven eingedeckt.

 

4. Tag.

Heute sollte es in die Berge gehen. Wir beschlossen über Salò Richtung Limone Sul Garda den See hinauf zu fahren. Von dort fuhren wir Richtung Reiff in die Berge. Über Mori ging es nach Mattarello. Je höher wir waren desto mehr erinnerten mich die Temperaturen an zu Hause in den Höhenlagen hatten wir lausige 5 Grad. Dafür aber trockene Straßen und herrliche Ausblicke.

Entlang des Lago di Caldonazzo ging es zum Monte Rovere Richtung Magrè nach Carbonare, Carpeneda. Hier starteten wir in ein wahres Kurvenlabyrinth Richtung Sant`Andrea. Eine Verschnaufspause versprach der weitere Weg nach Calliano und Roveretound Mori. Dies war genug Zeit um sich auf die folgende Strecke vor zubereiten. Nun ging es mit dem Kurvenspaß weiter nach Crosano Richtung San Valentino der SP 28 folgend nach Belluno Veronese. Man war das ein Spaß. Nun ging es doch recht entspannt Richtung Lizise auf der vom See weggewanden Seit den Berg entlang. Um 19.00 kamen wir erschöpft doch überglücklich wieder in unserer Unterkunft an.

 

5. Tag

Viel davon gehört aber noch nie selbst gefahren die Brasa Schlucht.  Dies hatten wir uns für den letzten Tag aufgehoben. Wir machten uns also Richtung Salò auf den Weg und dann Richtung Voltino, hier sollte eine Ausfahrt kommen. War ein schöner Tag man genoss das Wetter und die Fahrt. Wir fuhren in Limon Sul Garda ein. Leider keine Ausfahrt vorher gesehen also wieder kehrt. Etwas langsamer unterwegs und schön Ausschau halten nach der Ausfahrt. Gesehen ….. leider zu spät also noch einmal drehen. Im dritten Anlauf hat es dann geklappt. Was soll ich sagen, erst geärgert weil man zweimal dran vorbei war aber dann. Die Auffahrt und die Durchfahrt waren einfach ein Erlebnis. Ich kann verstehen dass sie soviel Staunen hervorruft. Man sollte sich allerdings auch die Zeit nehmen und den wunderbaren Blick von der Panorama Terrasse genießen. Einfach gigantisch. Voller überwältigender Eindrücke sind wir dann die Rückreise zu unserer Unterkunft angetreten. Nicht ohne einen kleinen Umweg der SP 38 folgend durch das Hinterland über Volandes, Prabione, Gardole, Oldesio nach Piovere zu machen. Von dort fuhren wir dann wieder am See entlang zu unserer Unterkunft. Nun hieß es die Motorräder wieder zu verstauen und alles für den nächsten Tag „Startklar“ zu machen.

 

6. Tag

Nach einer ruhigen Nacht ging es nach dem Frühstück wieder Richtung Heimat. Bei den vielen Eindrücken die man in den  4 Tagen gesammelt hat verging die Zeit wie im Flug bis man wieder zu Hause war. Schließlich gab es viele Sachen die man während der Fahrt noch einmal revue passieren lassen konnte.